Unter anderem waren in Biggin Hill auch ein französischer Alpha Jet sowie ein Hawk vertreten.
Vorgestellt wurde auch der Harrier GR7A, dessen neues Triebwerk Pegasus 107 mehr Schub erzeugt, aber keineswegs leiser
geworden ist. Insbesonders bei Flugvorführungen mit dem Harrier sollte man entweder einen Gehörschutz dabei haben, oder man hat beide Hände frei und hält sich die Ohren zu. Der Abstand zum Publikum ist bei den meisten Air Shows in England deutlich geringer als man es in Deutschland gewohnt ist.
Besonders der "Fly in" wurde z.B. von dem RAF Tornado und der belgischen F-16 genutzt um in 20 Metern Entfernung die Zuschauerränge abzufliegen
und das nicht mit Landegeschwindigkeit.
Wer unbedingt sein Baby mitbringen will, sollte auch hier an einen Gehörschutz denken. Leider sieht man immer wieder Babys und Kleinkinder
die ungeschützt der immensen Lautstärke ausgesetzt werden. Das gleiche gilt für Hunde, wie Babys haben auch sie keine Möglichkeit sich vor dem
Lärm zu schützen. (In Duxford sind Hunde übrigens verboten)
Da aber nunmal oft die ganze Familie gemeinsam losfährt gab es in Biggin Hill (wie auch in Duxford) einen Kinderspielplatz und andere Attraktionen die etwas abseits gelegen sind. Solche Angebote sollte man unbedingt nutzen.
Auch Air Atlantique war mit ihren Flaggschiffen DC-3 und DC-6 A vertreten.
Wenn die DC-6 nicht auf Air Shows unterwegs ist, dann wird sie als Frachter eingesetzt.
Tower wie tief soll ich fliegen - 500 Fuss oder 100 Fuss?
Sie sind der Kapitän!
4 Stück Pratt & Whitney R-2800 Double Wasp im Tiefflug.
Die Red Arrows durften natürlich nicht fehlen. Sie hatten 1965 in Biggin Hill ihre erste Vorführung in England. Damals schon flog Ray Hanna als Nummer 3 mit. Mittlerweile geht die Formation in das 40. Jahr. Aufgrund des Wetters gab es nur ein eingeschränktes Display.
Das Breitling Jet Team ist das einzige private Kunstflugteam mit Strahlflugzeugen. Es handelt sich um die L-39 von Vodochody. Sie wurde ab 1972 in der UDSSR als Unterschalltrainer eingesetzt.
1969 gewann McDonnell Douglas einen von der USAF ausgeschriebenen Wettbewerb für ein taktisches Jagdflugzeug. Mittlerweile läuft die Herstellung unter dem Namen Boeing.
Unter anderem setzen auch Japan, Saudi Arabien und Israel diesen Typ ein.
Das Display beschränkte sich leider auf 2 ruhige Vorbeiflüge.
Nur beim letzten Turn hat einer der Piloten mal etwas am Knüppel gezogen und dann waren sie auch schon wieder weg.
Endlich - die Catalina war zwar dieses Jahr auf vielen Air Shows vertreten, allerdings immer nur im Static. Nun geht es los zur Runway.
Die Chance beide Flugboote zur gleichen Zeit in der Luft zu haben wurde genutzt. Das Display der Catalina und Do24 war am Vortag leider wegen des Wetters ausgefallen. Dafür bot sich am zweiten Tag ein einmaliges Bild.
Die Do24 hatte in Biggin Hill ihren einzigen Englandauftritt.
Im Rahmen der UNICEF-Reise sollte am Samstag noch eine Veranstaltung mit 200 Kindern sein, leider machte das Wetter einen Strich durch diese Pläne.
Für Samstag war das Shepherd Neame Parachute Display Team vorgesehen. Hier ein Mitglied beim Messen der Windgeschwindigkeit - danach wurde das Display gecancelt:-(
Das Great War Display betreibt mehrere Nachbauten im Maßstab 3:4. Mittlerweile ist auch eine zweite Junkers CL-1 dazugekommen.
Im Static konnte man auch eine Sopwith Camel sehen.
Ab 1914 hatten auch die Flugzeuge ihre Unschuld verloren.
Mit synchronisierten MGs und Vorrichtungen zum Bombenabwurf entwickelten sie sich immer mehr zu einer gefährlichen Waffe.
Hier Doug Gregory in seiner Se5A.
Eigentlich ein ganz normaler Schlepp, wenn der Segler nicht zur Seite kippen würde. .
um dann im Rückenflug den Schlepp fortzusetzen.Durch eine spezielle Aufhängung und natürlich viel Training kein Problem für den Fox Aerobatic Glider.
Nach dem Ausklinken gab es noch ein eindrucksvolles Kunstflugrogramm.
Hier wird nicht etwa zur Landung angesetzt, nach diesem Manöver erfolgte noch ein Looping.